In der Zeit findet sich heute ein hervorragender Artikel über die Folterungen, die der ehemalige Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz über sich ergehen lassen musste. Darin wird nicht nur deutlich, mit welchen Abartigkeiten die amerikanischen „Freiheitsverteidiger“ ihren Terrorkampf führen, sondern auch, dass deutsche Behörden unter Rot-Grün die Folterpraktiken durch geneigtes Wegschauen und aktives Mitmachen unmittelbar unterstützt haben, während sie nach außen hin die besorgten Demokraten („Denn offiziell gab sich Rot-Grün – allen voran Joschka Fischer – besorgt um Kurnaz“) gemimt haben.

Es springt deutlich ins Auge, wie auch der Zeit-Artikel durch das entlarvende Zitieren des Vorsitzende des BND-„Untersuchungs“ausschusses Volker Kauder (CDU) nahelegt, dass zur Zeit kein politischer Wille (zumal die oppositionellen Grünen naturgemäß kein Interesse an Aufklärung haben dürften) besteht, diese Verbrechen aufzuklären (wie ich auch schon an anderer Stelle deutlich gemacht habe).

Bleibt angesichts solcher Absurditäten, nur die unwahrscheinliche Hoffnung, dass sich einst (wieder) rechtsstaatliche Verhältnisse entwickeln mögen, die es möglich machen, die dafür verantwortlichen Akteure namens Fischer, Schily und Co., die von den Medien ungetrübt aller Enthüllungen als honore Herren hofiert werden, zur Verantwortung zu ziehen. Dann würden sie nach Abschluss ihrer wechselhaften Karrieren endlich dort ankommen, wo sie nach all ihren Sauereien hingehören. Nämlich in einer Gefängniszelle.

Einen Gruß von
Karlstadt

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