Es ist bezeichnend für die gegenwärtige Lage im Journalismus, dass nicht die New York Times, die Faz oder das ‚Nachrichtenmagazin’ Der Spiegel über die Vermutungen des ausgewiesenen Biowaffen-Experten Francis A. Boyle berichten, sondern das Erotik-Magazin Hustler dieser Aufgabe nachkommt. Der Experte, der für die erste Bush-Regierung arbeitete, äußerte mit gewichtigen Argumenten den Verdacht, dass die Milzbrand-Erreger aus den Anschlägen von 2001 in den USA, nur aus einem US-amerikanischen Labor stammen können. Boyle geht darüber hinaus von einer Beteiligung von Teilen der US-amerikanischen Regierung an den Anschlägen aus. Die Regierung habe wahrscheinlich durch die Inszenierung der Anschläge bewirken wollen, dass der Patriot Act und der Military Commission Act einfacher von der Legislative abgesegnet werden. Boyle, der eine Doktortitel in Rechts- und Politikwissenschaft hat und Bosnien Herzegowina vor dem Weltgerichtshof Vertrat, warnt in dem Artikel außerdem vor einem sich ausbreitenden Faschismus in den Vereinigten Staaten durch die entsprechende Veränderungen der erfolgten rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen von Regierungsseite.

Der Artikel baut auf einem Interview auf, das der US-amerikanischen Radiojournalist Alex Jones mit Francis A. Boyle führte

Hier noch ein Link zu einem Artikel,der ebenfalls auf einem Radio-Interview in der Alex-Jones-Show basiert und in dem Boyles Thesen zum Irakkrieg aufgegriffen werden (Mit mp3-Interview-Link).

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